Website-Sicherheit prüfen in Sekunden: Erfahre, ob eine Seite auf Warnlisten steht, wie alt die Domain ist und ob Verschlüsselung und Impressum stimmen – bevor du Daten eingibst oder bezahlst.
Unser Check verbindet Betrugs-Warnsignale mit einer technischen Sicherheitsanalyse
Kein Tool erkennt jeden Betrug. Mit diesen Schritten prüfst du eine Seite zuverlässig.
Schau dir die Domain in der Adresszeile Buchstabe für Buchstabe an. Betrüger nutzen Tippfehler (amaz0n), Zusätze (paypal-sicherheit.com) oder fremde Endungen. Entscheidend ist der Teil direkt vor der Endung (.de, .com).
Gib die Adresse oben ein. Der Check zeigt, ob die Seite auf Warnlisten steht, wie alt die Domain ist und ob Verschlüsselung und Impressum vorhanden sind.
Geschäftliche Seiten in Deutschland brauchen ein Impressum mit Name, Anschrift und E-Mail. Fehlt es oder steht dort nur ein Postfach im Ausland, ist Vorsicht angebracht.
Suche nach dem Namen der Seite zusammen mit „Erfahrungen“ oder „Betrug“. Bei Online-Shops hilft zusätzlich der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale.
Wird am Ende nur Vorkasse oder Überweisung angeboten, obwohl vorher PayPal oder Kreditkarte beworben wurde? Das ist ein typisches Fake-Shop-Muster. Sicherer: Rechnung, PayPal mit Käuferschutz oder Kreditkarte.
Extrem günstige Preise, Countdown-Timer, Drohungen oder Gewinnversprechen sollen dich unter Druck setzen. Im Zweifel: Seite schließen und die Adresse des Anbieters selbst eintippen.
„Sicher“ kann zweierlei bedeuten – unser Check beantwortet beides.
Ist die Verbindung verschlüsselt und die Website gegen typische Angriffe abgesichert? Das zeigen SSL-Zertifikat, HTTPS-Weiterleitung und Sicherheits-Header. Wichtig vor allem für Website-Betreiber.
Steckt ein echter Anbieter dahinter – oder ein Fake-Shop, eine Phishing-Seite? Hinweise geben Warnlisten, Domain-Alter, Impressum und der Domain-Name. Wichtig für alle, die etwas kaufen oder sich einloggen wollen.
Merke: Eine technisch perfekte Seite kann trotzdem betrügerisch sein – und eine harmlose Vereinsseite technisch veraltet. Deshalb zeigen wir beide Bewertungen getrennt.
Diese Warnsignale sollten dich misstrauisch machen
Tipp: Such den Shop-Namen zusammen mit "Erfahrungen" oder "Fake" im Internet. Oft warnen andere Nutzer bereits vor betrügerischen Seiten. Wie du Fake-Shops sicher erkennst, lernst du in unserer kostenlosen Lektion Fake-Shops erkennen.
Bestätigt nur, dass die Domain dem Antragsteller gehört. Jeder kann es bekommen.
Prüft zusätzlich die Identität des Unternehmens. Höheres Vertrauen.
Strengste Prüfung. Höchstes Vertrauensniveau. Für Banken und große Unternehmen.
Gib die Adresse in unseren kostenlosen Website-Check ein. Er prüft in wenigen Sekunden, ob die Seite auf Warnlisten steht, wie alt die Domain ist, ob die Verbindung verschlüsselt ist und ob ein Impressum existiert. Ergänzend solltest du die Adresse genau lesen, nach Erfahrungen anderer suchen und auf sichere Zahlungsarten achten.
Nein. HTTPS bedeutet nur, dass die Verbindung verschlüsselt ist – niemand kann unterwegs mitlesen. Wer die Seite betreibt, sagt das Schloss nicht. Auch die meisten Phishing-Seiten und Fake-Shops nutzen heute HTTPS. Achte deshalb zusätzlich auf Domain-Alter, Impressum, Preise und Zahlungsarten.
Typische Warnsignale sind: eine sehr junge Domain, Markennamen in einer fremden Adresse (z.B. dhl-paket-info.com), fehlendes oder unvollständiges Impressum, nur Vorkasse als Zahlungsart, unrealistisch günstige Preise, Zeitdruck und fehlerhafte Sprache.
Fake-Shops und Phishing-Seiten werden meist nach wenigen Wochen gesperrt und unter neuer Adresse wieder eröffnet. Eine Domain, die erst vor ein paar Tagen registriert wurde, ist deshalb ein starkes Warnsignal. Bei .de-Domains veröffentlicht die Registrierungsstelle DENIC das Datum allerdings nicht.
Ändere sofort das betroffene Passwort und überall dort, wo du es ebenfalls nutzt. Hast du Bank- oder Kreditkartendaten eingegeben, ruf deine Bank an oder lass die Karte über den Sperr-Notruf 116 116 sperren. Hast du bezahlt, bitte deine Bank um Rückbuchung und erstatte Anzeige bei der Polizei – das geht in den meisten Bundesländern online.
Ja. Der technische Teil des Checks zeigt Website-Betreibern, ob das SSL-Zertifikat gültig ist, HTTP auf HTTPS umgeleitet wird und wichtige Sicherheits-Header wie HSTS oder Content-Security-Policy gesetzt sind – jeweils mit konkreten Empfehlungen.
Sicherheits-Header sind Anweisungen, die eine Website an deinen Browser sendet. HSTS erzwingt verschlüsselte Verbindungen, X-Frame-Options verhindert Clickjacking und die Content-Security-Policy schützt vor eingeschleusten Skripten.
In Deutschland ist ein Impressum für geschäftliche Websites gesetzlich vorgeschrieben (§ 5 Digitale-Dienste-Gesetz). Es zeigt, wer hinter der Website steht und wie man den Betreiber erreicht. Fehlt es, ist das ein Warnsignal für unseriöse Anbieter oder Fake-Shops.
Der Score bewertet die technische Absicherung: 80-100 Punkte bedeuten gute Sicherheit, 60-79 sind akzeptabel mit Verbesserungspotenzial, unter 60 fehlen wichtige Schutzmaßnahmen. Ob eine Seite seriös ist, zeigt dagegen die Einschätzung darüber – auch eine technisch gut abgesicherte Seite kann betrügerisch sein.
Die eingegebenen Adressen werden nur für die Analyse verwendet und nicht gespeichert. Die Prüfung erfolgt in Echtzeit über unseren Server. Für Domain-Alter und Warnlisten fragen wir ausschließlich die geprüfte Adresse bei öffentlichen Registern (RDAP) und, sofern aktiviert, bei Google Safe Browsing ab – persönliche Daten werden dabei nicht übermittelt.
In unseren kostenlosen Lektionen erklären wir Schritt für Schritt, wie du Betrugsversuche erkennst und dich sicher im Internet bewegst.
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