Passwort-Leak-Check: Ist mein Passwort gehackt?

Prüfe kostenlos, ob dein Passwort in einem Datenleck steckt. Wir gleichen es mit über 700 Millionen geleakten Passwörtern ab – anonym, ohne dass es deinen Browser verlässt.

Passwort wird nicht übertragen700+ Mio. geleakte PasswörterKostenlos, ohne Anmeldung

Passwort-Leak-Check

Prüfe, ob dein Passwort oder deine E-Mail in Datenlecks aufgetaucht ist

Dein Passwort verlässt nie deinen Browser

Wir senden nur die ersten 5 Zeichen eines Hashes (k-Anonymity). Weder wir noch jemand anderes kann dein Passwort sehen.

Wie funktioniert die Passwort-Prüfung?

  1. 1

    Passwort wird gehasht

    Dein Passwort wird in deinem Browser in einen SHA-1-Hash umgewandelt (z. B. „5BAA61E4…“).

  2. 2

    Nur 5 Zeichen werden gesendet

    Nur die ersten 5 Zeichen des Hashes gehen an die Datenbank. Daraus lässt sich das Passwort nicht zurückrechnen.

  3. 3

    Vergleich in deinem Browser

    Die Datenbank schickt alle Hashes mit diesem Anfang zurück. Ob deiner dabei ist, prüft dein Browser – nicht unser Server.

Die Datenbank von Have I Been Pwned enthält über 700 Millionen geleakte Passwörter aus echten Datenlecks.

Passwort gehackt prüfen: zwei Wege

Je nachdem, was du wissen willst, prüfst du das Passwort selbst oder deine E-Mail-Adresse.

Passwort-Leak-Check

Beantwortet: Steht dieses Passwort auf den Listen der Angreifer? Ideal, um ein Passwort vor der Nutzung zu testen oder deine bestehenden Passwörter zu überprüfen.

Datenleck mit E-Mail prüfen

Beantwortet: Bei welchen Diensten wurden meine Kontodaten gestohlen? So erfährst du, welche Passwörter du ändern musst – auch wenn du sie längst vergessen hast.

Geleakte Passwörter: So landen sie im Netz

Die meisten gehackten Passwörter stammen nicht von deinem Computer, sondern aus Angriffen auf Online-Dienste.

Dienste werden gehackt

Angreifer stehlen die Kundendatenbank eines Shops, Forums oder Netzwerks – oft Millionen Konten auf einmal.

Listen werden verbreitet

Die erbeuteten Passwörter werden geknackt, verkauft und in riesigen Sammlungen weitergegeben.

Automatische Angriffe

Programme probieren die Kombinationen aus E-Mail und Passwort bei vielen anderen Diensten aus („Credential Stuffing“).

Deshalb ist Wiederverwendung so gefährlich: Wird ein kleines Forum gehackt, in dem du dasselbe Passwort wie für dein E-Mail-Konto nutzt, haben Angreifer damit auch Zugriff auf dein Postfach – und können darüber weitere Passwörter zurücksetzen.

Ist mein Passwort gehackt? Diese Anzeichen sprechen dafür

Trifft einer dieser Punkte zu, handle sofort – auch wenn der Check oben nichts gefunden hat.

  • Du kannst dich mit deinem gewohnten Passwort plötzlich nicht mehr anmelden.
  • Du bekommst Mails über Anmeldungen, Passwort-Änderungen oder neue Geräte, die du nicht ausgelöst hast.
  • Freunde erhalten von deinem Konto Nachrichten oder Links, die du nicht verschickt hast.
  • In deinem Konto tauchen Bestellungen, Zahlungen oder Beiträge auf, die nicht von dir stammen.
  • Im Postausgang deines E-Mail-Kontos liegen Mails, die du nie geschrieben hast.
  • Deine Sicherheitseinstellungen, Telefonnummer oder Weiterleitungen wurden geändert.

Passwort geleakt – was tun?

1

E-Mail-Konto zuerst sichern

Über dein E-Mail-Postfach lassen sich alle anderen Passwörter zurücksetzen. Ändere hier zuerst das Passwort.

2

Passwort überall ändern

Ersetze das Passwort bei jedem Dienst, bei dem du es verwendest – vor allem Online-Banking, PayPal, Amazon und soziale Netzwerke.

3

Für jedes Konto ein eigenes Passwort

Dann kann ein einzelnes Datenleck nie wieder mehrere Konten auf einmal gefährden.

4

Zwei-Faktor-Schutz aktivieren

Mit einem zweiten Faktor (App oder SMS-Code) reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht mehr zum Anmelden.

5

Fremde Geräte abmelden

In den Sicherheitseinstellungen der meisten Dienste kannst du alle aktiven Sitzungen beenden und unbekannte Geräte entfernen.

6

Passwort-Manager nutzen

Er erzeugt und merkt sich starke, einzigartige Passwörter – du brauchst nur noch ein einziges Master-Passwort.

Ein neues, starkes Passwort erstellst du mit unserem Passwort-Generator. Wie der zweite Faktor funktioniert, zeigt die Lektion Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Häufige Fragen

Wie kann ich prüfen, ob mein Passwort gehackt wurde?

Gib das Passwort oben in den Passwort-Leak-Check ein. Er gleicht es anonym mit über 700 Millionen Passwörtern aus echten Datenlecks ab. Taucht es dort auf, gilt es als gehackt und sollte sofort überall geändert werden. Zusätzlich kannst du prüfen, ob deine E-Mail-Adresse in einem Datenleck steckt.

Ist es sicher, mein Passwort hier einzugeben?

Ja. Dein Passwort verlässt nie deinen Browser. Es wird dort in einen SHA-1-Hash umgewandelt, und nur die ersten 5 Zeichen dieses Hashes werden an die Datenbank geschickt (k-Anonymity). Daraus lässt sich das Passwort nicht zurückrechnen – auch wir sehen es nie.

Was bedeutet „Passwort geleakt“?

Ein Passwort ist geleakt, wenn es bei einem Hackerangriff auf einen Online-Dienst gestohlen und anschließend veröffentlicht oder verkauft wurde. Solche Listen nutzen Kriminelle, um sich automatisiert bei anderen Diensten anzumelden. Ein geleaktes Passwort ist deshalb unsicher, egal wie kompliziert es ist.

Mein Passwort wurde gefunden, aber ich wurde nie gehackt – wie kann das sein?

Der Check zeigt, ob genau diese Zeichenfolge irgendwo geleakt wurde – nicht unbedingt von dir. Häufige Passwörter wie „Sommer2024!“ benutzen tausende Menschen. Für Angreifer macht das keinen Unterschied: Das Passwort steht auf ihren Listen und wird bei Angriffen als Erstes ausprobiert. Du solltest es deshalb trotzdem ersetzen.

Mein Passwort wurde nicht gefunden – ist es dann sicher?

Nicht unbedingt. Es ist nur in keinem bekannten Datenleck aufgetaucht. Ein kurzes Passwort oder eines aus Namen und Jahreszahl kann trotzdem schnell erraten werden. Deshalb zeigt der Check zusätzlich, wie stark dein Passwort ist und wie lange es dauern würde, es zu knacken.

Wie prüfe ich, ob meine E-Mail-Adresse in einem Datenleck ist?

Wechsle oben auf „E-Mail prüfen“. Alternativ bieten das Hasso-Plattner-Institut (HPI Identity Leak Checker) und Have I Been Pwned eine kostenlose Abfrage an. Ist deine Adresse betroffen, ändere das Passwort beim genannten Dienst und überall dort, wo du dasselbe Passwort nutzt.

Woher stammen die geleakten Passwörter?

Aus der Datenbank „Pwned Passwords“ von Have I Been Pwned, einem Projekt des Sicherheitsforschers Troy Hunt. Sie enthält über 700 Millionen Passwörter aus realen Datenlecks und wird laufend erweitert.

Wie oft sollte ich meine Passwörter prüfen?

Prüfe wichtige Passwörter, sobald du von einem großen Datenleck hörst oder dir an einem Konto etwas merkwürdig vorkommt. Dauerhaft am sichersten bist du mit einem Passwort-Manager, der für jedes Konto ein eigenes Passwort erzeugt und viele davon auch automatisch auf Leaks prüft.

Ratgeber: Passwort gehackt?

Schritt-für-Schritt-Hilfe, wenn deine Daten betroffen sind

Weitere Tools für deine Sicherheit

So schützen wir deine Daten

Wir nutzen k-Anonymity: Dein Passwort wird nur in deinem Browser gehasht. An die API werden nur 5 Zeichen des Hashes gesendet - daraus kann niemand dein Passwort rekonstruieren. Die Prüfung erfolgt lokal. Wir speichern nichts und sehen dein Passwort nie. Bei der E-Mail-Prüfung wird nur die Adresse an Have I Been Pwned übermittelt – ohne Speicherung bei uns.